Olympischer Geist hält Einzug in Kehrig

 Welcher Sportler träumt nicht davon, einmal bei den Olympischen Spie-len dabei zu sein. Für die Kehriger Grundschüler wurde am 2. September dieser Traum wahr, sie nahmen an der ersten Kehriger Olympiade teil. Manch einer staunte nicht schlecht, als alle Kinder der Grundschule, ein-geteilt in 9 verschiedene Nationen, und angeführt vom Träger der Olympischen Fackel, in einem farbenfrohen Zug von der Schule zur Elz-talhalle zogen. Jede Nation trug stolz die selbstgestalteten Fahnen bis zur Halle, an der dann feierlich das Olympische Feuer entzündet wurde.

Bei der Eröffnungsfeier sah man den Kindern die Motivation und Freude schon an. Sie zeigten Meditationsübungen, Akrobatik, chinesischen Ge-sang und einen „Fahnentanz“. Im Anschluss stellte die Schulleiterin Frau Rau unter lautem Applaus der Eltern alle Athleten im Einzelnen vor.
Bevor man dann zu den Wettkämpfen startete wurde noch gemeinsam
das Fairnesslied gesungen und anschließend der olympische Eid geleistet.
Nun waren die Kinder nicht mehr zu bremsen. Bei 9 verschiedenen Diszi-plinen stand der Teamgeist im Vordergrund, ob beim Hürdenstaffellauf, beim 8 Minuten-Lauf, dem Hindernisparcour, Kugelstossen, Sackhüpfen, Diskuswurf,Zonenweitsprung,Bohnensackstaffel oder Zielwurf, die Kin-der haben alles aus sich herausgeholt. Nach einem spannendem Stechen beim Hindernissparcour wurde dieser Tag dann um 12.00 Uhr als ge-lungen beendet.
Am 3. September wurden im Beisein von Ortsbürgermeister Herbert Keifenheim, bei einer feierlichen Siegerehrung und Abschiedsfeier, dann die verdienten Gold-, Silber- und Bronzemedaillen, sowie eine Urkunde für jeden Teilnehmer, überreicht.Fazit dieses Ereignisses: Die Kinder hatten bei der Vorbereitung, den selbst gestalteten Fahnen und Medaillen, Einübung des chinesischen Gesangs, Tänze und Akrobatik, sowie bei den Wettkämpfen einen riesen Spaß. Ihr Teamgeist wurde gestärkt und manch einer wuchs über sich hinaus. Andere allerdings mussten Niederlagen einstecken, aber auch das will gelernt sein. Und eines steht fest: >Dieses tolle sportliche Ereignis muss wiederholt werden, und dass nicht erst in 4 Jahren<.