Schönstatt-Pilgerweg ist nun vollständig ausgeschildert

Einsegnung Stilisierte Kapelle auf blauem Grund geleitet Wallfahrer zum Ziel

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Pater Lothar Herter (links) und Diakon Winfried Stadtfeld weihten den Pilgerweg ein, im Hintergrund die Jakobussäule.

Foto: Hermann May

Kehrig/Monreal/Mayen. Es ist geschafft: Der Schönstatt-Pilgerweg 5 (SP 5) ist von Trier bis nach Vallendar und zum spirituellen Zentrum der internationalen Schönstattfamilie mit seinem Gnadenbild im Urheiligtum ausgeschildert. Die Routen, deren Ausgangspunkte außer in Trier auch in Fulda, Maria Laach, Bad Ems und Betzdorf liegen, verbinden Wallfahrtsstätten, Schönstatt-Heiligtümer und andere historisch und kulturell bedeutsame Orte miteinander. Die Pilgerwege sind mit dem Logo einer stilisierten Schönstatt-Kapelle auf blauem Grund ausgeschildert.

Diakon Winfried Stadtfeld hat mit ehrenamtlichen Helfern aus Alzheim und Kehrig den SP 5 von Trier bis Koblenz-Metternich mit 600 Schildern und Aufklebern mit dem Schönstatt-Logo versehen. Nachdem das erste Teilstück von Alzheim schon im Oktober 2013 an die Schönstattfamilie übergeben werden konnte, ist nun die gesamte Wegstrecke von 182 Kilometern fertiggestellt, teilt die katholische Kirchengemeinde Kehrig mit.

Der zuständige Leiter des Pilgerwegprojekts, Pater Lothar Herter, kam kürzlich in die Region. Mit der Helfergruppe und Diakon Winfried Stadtfeld segnete er den Pilgerweg SP 5 an der Jakobussäule zwischen Mayen und Monreal ein. Nach der Einsegnung gingen die Männer dann betend den Pilgerweg bis zur Herz-Jesu-Kirche, wo Pastor Matthias Veit die Gruppe empfing und wo man am Marienaltar der Gottesmutter dankte.

Der neue Pilgerweg beginnt in Trier am Schönstattheiligtum und berührt dann viele bekannte Wallfahrtsorte, unter anderem die Benediktinerabtei St. Matthias, die Liebfrauenkirche und den Dom, die Wallfahrtskirchen von Klausen, Driesch, Maria Martental und den Karmelenberg, und führt vorbei am Schönstatt-Heiligtum Koblenz-Metternich nach Vallendar-Schönstatt.

Pater Herter ist wie die Mitstreiter an Ort und Stelle begeistert von diesem Pilgerweg. Dem Pilger erschließe sich die schöne Landschaft von Rhein, Eifel und Mosel. Schmucke Dörfer und Städte laden zudem zum Verweilen ein. Für Diakon Winfried Stadtfeld ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Er dankte ausdrücklich seiner treuen Männertruppe aus Kehrig und Heinz Paul Martini aus Alzheim. „Ich sehe es als eine wichtige Aufgabe der Seelsorge an, Menschen Wege aufzuzeigen, die sie sicher an das Ziel ihrer Pilgerfahrt bringen. Es bleibt zu wünschen, dass der SP 5 von vielen Menschen angenommen wird und er so zum Lebensspender für Leib und Seele werden kann“, sagte Stadtfeld.