Haushalt für das Jahr 2021

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger.

Bei der nächsten Gemeinderatssitzung wird der Haushalt für das Jahr 2021 beraten und beschlossen.

Ich möchte Euch an dieser Stelle ein paar der wichtigsten Punkte erläutern.

Nachdem im vergangenen Jahr die letzten Hürden genommen wurden, steht der Baubeginn für die neuen Schultoiletten und die verbundene Pausenhalle an.

Endlich bekommen unsere Schulkinder kindgerechte, moderne Toiletten. Nach Fertigstellung können alle trockenen Fußes zur Toilette gehen. Es ist dann auch sichergestellt, dass niemand die Möglichkeit hat unbefugt die Toiletten zu betreten.

Bei schlechtem Wetter können sich die Schulkinder zukünftig geschützt in der Pausenhalle aufhalten und dort eine bewegte Pause verbringen.

Beim Neubaugebiet „Ober dem Pörschpesch II“ steht in diesem Jahr ebenfalls der Baubeginn an. Planungs-, Grunderwerbs- und Straßenbaukosten stehen im Haushalt bereit.

Um das weitere Neubaugebiet „Vor dem Dorf“ voranzutreiben, sind auch hierfür Planungs- und Grunderwerbskosten im Haushalt notiert.

Wir wollen und müssen den Friedhof erweitern. Hier werden wir den gepflasterten Weg erweitern, eine weitere Wasserentnahmestelle schaffen und ein paar Ruhebänke aufstellen. Gleichzeitig möchten wir etwas für Natur und Umwelt tun und die große Freifläche naturnah gestalten.

Der letzte große Posten im Haushalt ist unsere Kindertagesstätte.

Zuerst bedarf es innerhalb der KiTa des Lärmschutzes. Dazu müssen in allen Räumen schallabsorbierende Platten angebracht werden. Die Küche entspricht nicht mehr den Vorgaben des Gesundheits- und Veterinärsamtes und wird durch eine neue Küche ersetzt.

Zum 01.07. diesen Jahres tritt das neue Kindertagesstättengesetz in Kraft. Die dort enthaltenen Vorgaben zwingen die Ortsgemeinde dazu die KiTa zu erweitern. Um dem Gesetz des Landes gerecht zu werden, müssen wir ein komplettes Stockwerk auf die ehemalige Erweiterung der KiTa aufsatteln. Nur so können wir die Rahmenbedingungen erfüllen und die neue Betriebserlaubnis erhalten.

Sehr bedauerlich für die Finanzen der Ortsgemeinde finde ich, dass das Land ein Gesetz beschließt, welches immense Kosten mit sich bringt, die Kommunen dann aber alleine lässt.

Es gibt keine Möglichkeiten der Förderung. Deshalb werden wir mit mindestens 350.000€ Kosten das Projekt alleine stemmen müssen.

Liebe Bürgerinnen und Bürger.

Natürlich ist das Geld knapp, allerdings ist sich der Gemeinderat geschlossen einig unser Dorf auch weiterhin attraktiv zu gestalten und gut für die Zukunft aufzustellen.

Ihr Stefan Ostrominski, Ortsbürgermeister