Kehrig treibt Barrierefreiheit voran

 

Detailplanung für bewilligte Umgestaltung der Grundschule läuft

Kehrig. Der Ortsgemeinderat von Kehrig hat sich bereits vor einiger Zeit einstimmig dafür ausgesprochen, die Toiletten in der Grundschule Kehrig zu sanieren. Eine Genehmigung für den Anbau einer Pausenhalle und den Einbau der Anlagen im Rahmen der barrierefreien Umgestaltung der Grundschule wurde im Februar von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion bewilligt. Eine Planerin ist nun dabei, die Detailplanung zu erstellen, damit die Ortsgemeinde im Anschluss damit beginnen kann, die Gewerke auszuschreiben.

Die ADD hat dabei folgenden Finanzierungsplan vorgesehen: Als Eigenmittel wird die Gemeinde 127 000 Euro aufbringen müssen, als Förderung durch das Land sind 145 000 Euro veranschlagt. Der Kreis wird mit 23 800 Euro beteiligt. Aufgrund der Festsetzung des Ministeriums für Bildung wird die Landeszuwendung als Festbetrag im Haushaltsjahr 2020 bis zu 50 000 Euro bereitgestellt.

Die geplante Pausenhalle hat eine Größe von etwa 80 Quadratmetern. Es sind eine Behindertentoilette, Toiletten für Jungen und Mädchen sowie ein barrierefreier Zugang zum Hintereingang der Grundschule vorgesehen. Sobald die Pläne fertiggestellt sind und die Daten für die Vergabe der Aufträge vorliegen, wird sich der neue Ortsgemeinderat mit dem Thema befassen.

Bereits zur Tat geschritten in Sachen Barrierefreiheit ist die Ortsgemeinde in der Kehriger Mehrzweckhalle: Hier wurde in den vorhandenen Altbestand eine komplett neue Behindertentoilette gebaut. In einem nächsten Schritt wird der barrierefreie Zugang von außen durch die Anhebung des vorhandenen Verbundpflasters oder mittels Riffelblechen hergestellt. Nach der behindertengerechten Umrüstung des Gemeindehauses mit einem Fahrstuhl ist es Mitmenschen mit körperlichen Einschränkungen künftig nun auch bei Veranstaltungen in der Halle möglich, sanitäre Einrichtungen aufzusuchen. „Durch die beteiligten Firmen und die Bauverwaltung der VG Vordereifel wurden die Bauarbeiten zügig erledigt“, lobt Altbürgermeister Herbert Keifenheim. mbo