Kehriger Männer verkünden die Botschaft der Nacht

Heimatliche Krippe nimmt immer mehr Gestalt an

 

Kehrig

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Auf dem Foto sieht man die Krippenbauer mit Vorstandsmitglied Willi Kerzmann (Mitte) von der Raiffeisenbank Kehrig. Foto: Privat

„Seht, ich verkünde euch große Freude, heut ist euch in der Stadt Davids der Heiland geboren, welcher ist Christus der Herr.“ Abgewandelt von der Verkündigung des Engels zeigen die Krippenbauer aus Kehrig in jedem Jahr diese Worte des Engels im Bild. Vor circa 18 Jahren hat Diakon Winfried Stadtfeld es geschafft, eine kleine Männergruppe zu begeistern, den Bau einer Weihnachtskrippe in der Pfarrkirche St. Kastor/St. Katharina wieder aufleben zu lassen. Eine heimatliche Krippe sollte es werden. So wurden nach und nach die Mädburgkapelle und die St.-Wolfgang-Kapelle als Nachbauten, sowie die Kirche, die Grube Bausberg I und die alte, 1950 zerstörte Mädburgkapelle als großflächige Bilder in das Gesamtgefüge integriert.

Der Bau einer solchen, großen Krippe braucht auch Unterstützung finanzieller Art. Diese erhalten die Krippenbauer unter anderem durch die örtliche Raiffeisenbank, die jährlich 250 Euro beisteuert. Hervorzuheben sind auch die großflächigen Bilder, die von dem Mayener Künstler Helmut Dietz realisiert wurden. Bei den notwendigen Malerarbeiten steht Paul Schwarz zur Verfügung. Für diese Unterstützung gilt ihnen der Dank der Krippenbauer.

Auch Privatpersonen lassen es sich nicht nehmen, durch kleine Spenden die Krippenbauer zu unterstützen. So können die Krippenbauer von Zeit zu Zeit immer wieder andere Elemente in das Gesamtbild einfügen. Die Kehriger Weihnachtskrippe kann täglich bis einschließlich 3. Februar, in der Zeit von 9 bis 17 Uhr besichtigt werden. Der schönste Dank an die Krippenbauer sind viele Besucher, die sich an der Krippe erfreuen.